„Wir verstehen uns einfach nicht.“ – Diesen Satz hören wir in Beratungen mit gemischten Gründerteams beinahe jede Woche. Was als Generationenkonflikt erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen meist als etwas anderes: zwei unterschiedliche Kommunikationswelten, die im selben Slack-Channel aufeinandertreffen. Die gute Nachricht: Das lässt sich auflösen – wenn ihr wisst, wo ihr ansetzen müsst.
Dieselbe Sprache, andere Bedeutung
Eine Szene aus einem unserer Workshops: Ein 52-jähriger Mitgründer ist verärgert, weil seine 28-jährige Co-Founderin nicht auf seine Slack-Nachricht von Sonntagabend reagiert hat. Sie wiederum versteht nicht, warum er um 22 Uhr noch operative Themen schickt – „ist doch nicht dringend, sonst hätte er angerufen“. Beide haben recht. Und beide haben unrecht. Denn sie sprechen dieselbe Sprache mit unterschiedlichen Bedeutungen.
